


Eckdaten zur Tour
- Kategorie
- Abenteuer, Auto, Kultur & Geschichte, Natur, Wandern & Trekking
- Anspruch
- Leicht
- Dauer
- 15 Tage
- Reisezeit
- April
-
November
- Land / Region
- Chile
/ Norden
- Preis ab
- 1.368 EUR
- Zahlungsmittel
- EUR, Landeswährung, USD
Selbstfahrer erkunden die Atacamawüste am Besten in einem landesüblichen Pick up mit Allrad. Obwohl der Allrad kaum benötigt wird, sind höher gelegene Fahzreuge auf Pisten sicherer zu fahren. Der überwiegende Anteil der Strecke wird ohnehin auf Asphaltstrassen zurückgelegt. In diese Tour wurden alle Highlights für Wüstenfans gepackt ohne auf den täglichen Komfort von Unterkünften verzichten zu müssen. Ihre Ansprechpartner vor Ort sind deutschkundig. Viel Spaß in Chile.
Tourverlauf
Tag 01
| Ankunft in Santiago
Ankunft Santiago, Eigenanreise zum Hotel (30 min. per Taxi, ca USD 25,-). Je nach Ankunftszeit kann das Zentrum der Metropole gut auf eigener Faust erkundet werden.
Nicht versäumt werden sollte der Markt, Plaza de Armas, Fußgängerzone und die Aussicht über das Häusermeer vom Cerro Santa Lucia aus.
Gleich in der Nähe des Hotels befinden sich mehrere nette Restaurants und Kneipen.
Tag 02
| Fahrt nach La Serena, ca. 480 km
Das Fahrzeug, das Reisehandbuch und eine Straßenkarte werden spätestens an diesem Morgen im Hotel übergeben. Darin wird auch erklärt wie die Stadtausfahrt am leichtesten zu finden ist.
Auf der Fahrt nach La Serena lohnt sich unbedingt ein Besuch des letzten Palmenwaldes in Chile im Nationalpark Campana.
Tag 03
| Ausflüge um La Serena
Die Stadt zeigt sich in kolonialem Kleid und bietet lange Sandstrände welche im Sommer gerne von Chilenen besucht werden.
Mit etwas Glück kann man außerdem bei einem Besuch der Isla Damas Delphine oder sogar Wale beobachten, ganz sicher jedoch Seelöwen und Pinguine, sowie etliche Vogelarten.
An Wochenenden kann der Nationalpark Fray Jorge besucht werden, mit seiner üppigen Vegetation ein schöner Kontrast zur vor uns liegenden Wüste.
Im grünen Elqui Tal wachsen besonders süße Trauben welche, ohne viel Umschweife, direkt vergoren und zu Pisco gebrannt werden. Einige Piscodestillerien können besucht werden. Weiterhin befindet sich hier, außerhalb von Vicuna, das Mamalluca Observatorium.
Wem die Landschaft besonders gefällt sollte die Runde über Hurtado nach Ovalle unternehmen. Bei Ovalle lohnt ein Besuch des Nationalmonumentes "Valle del Encanto" mit seinen Felsmalerein.
Tag 04
| La Serena nach Chañaral, ca. 500 km
Die Panamericana führt über mehrere von Kakteen bedeckten Gebirgszügen parallel zur Küste nach Chanaral.
Die kleine Stadt ist Ausgangspunkt für den Besuch des nahe gelegenen und sehr lohnenden Nationalpark Pan de Azucar. Wer noch keine Pinguine gesehen hat, sollte einen Ausflug mit dem Fischerboot zur Insel unternehmen. Alternativ bietet eine Wanderung hoch zum Mirador einen schönen Überblick über die Bucht und Insel.
Tag 05
| Chañaral nach Antofagasta, ca. 400 km
Antofagasta kann zügig auf der Panamericana durch karge Atacamawüste hindurch erreicht werden.
Vor allem botanisch Interessierte finden jedoch entlang der alternativen Küstenstrasse eine außergewöhnliche Flora vor, welche ihr Überleben inmitten der Wüste dem Küstennebel „Camanchaca“ verdankt. Nördlich von Antofagasta befindet sich das Felstor „La Portada“, Wahrzeichen der Atacama.
Tag 06
| Antofagasta nach San Pedro, ca. 320 km
Die Strecke führt heute durch die echte Atacamawüste, welche kaum noch Spuren von Vegetation aufweist. Der Ort San Pedro ist mit seinen weiß getünchten Häusern und kolonialem Flair schön anzusehen. Sehenswert ist der im Schatten gewaltiger Pfefferbäume liegende Hauptplatz, die aus kolonialen Zeiten stammende und mit Kaktusholz errichtete Kirche, natürlich das bekannte archäologische Museum von Padre Le Paige und die Ruinenanlage Pukara de Quitor außerhalb des Ortes.
Unterwegs lohnt sich ein Stopp im Eisenbahnmuseum von Baquedano.
Interessant ist natürlich das riesige Loch der Kupfermine von Chuquicamata und kleine Indiodörfer wie Chiu Chiu oder Caspana auf dem Weg übers Hinterland nach San Pedro de Atacama.
San Pedro ist mit seinen weiß getünchten Häusern und kolonialem Flair schön anzusehen.
Tag 07 - 09
| Ausflüge um San Pedro de Atacama
Das touristisch gut erschlossene San Pedro wird nicht nur wegen seiner typischen Bauweise sondern vor allem wegen seiner lohnenden Tagestouren besucht. Die karge Wüstenlandschaft wird von bunten Lagunen, weissen Salzpfannen und gewaltigen Vulkanen verziert. Selbstfahrer müssen sich auf teilweise abenteuerliche Pisten und vor allem gewaltige Höhen einstellen.
Das Valle de la Luna wird am Besten nachmittags besucht. Durch das Salzgebirge fährt man an verschiedenen Erosionsformationen vorbei. Den Sonnenuntergang geniessen viele Besucher auf der größten Sanddüne inmitten des Mondtales.
Diese Salzlagune Las Cejas befindet sich am Rande der Salzpfanne. Die Anfahrt ist nur mit guter Streckenbeschreibung zu finden. Durch den hohen Salzgehalt des Wassers treiben mutige Schwimmer auf der Oberfläche wie von Geisterhand. Vorsicht!! Schon wenige Zentimeter unter der kalten Oberfläche erwärmt sich das Wasser und heizt sich mit zunehmender Tiefe extrem auf.
Die Lagunen Miscanti und Meninques zählen zu den Klassikern eines Besuches der Umgebung von San Pedro. Fährt man die Strasse zum Salar de Atacama weiter in die Anden, gelangt man zu diesen beiden von Vulkanen eingerahmten Lagunen. Das Farbspiel des Gesteins und der gelben Grasbüsche im Kontrast zum tiefblauen Wasser der Lagunen wurde zu recht schon oft fotografiert.
Die Geysire von El Tatio zählen zu den Klassikern der Ausflugsmöglichkeiten. Für dieses Naturschauspiel lohnt es sich früh aufzustehen und die teilweise schlechte Piste auf sich zu nehmen. Die Geysiere und brodelnden Becken mit Ihrer ständigen Wasserdampffahne zeigen ausdrucksstark die Kraft der Natur. Vorausgehende Höhenanpassung wird bei dieser Tour vorausgesetzt.
Katarpe war schon vor der Eroberung der Oase durch die Inka ein Verwaltungszentrum. Heute ist die Ruine (eine der wenigen in der Region) gleich außerhalb von San Pedro sogar zu Fuss leicht zu erreichen. Auf der gleichen Strecke befindet sich auch die Teufelsschlucht „Garganta del Diablo“. Gelegentliche Regenfälle haben hier eine Schlucht in das Salzgestein gegraben, dessen steilen Wände an einer kurzen Wanderung erkundet werden können.
Tag 10
| San Pedro de Atacama nach Iquique, ca. 520 km
Von San Pedro aus fahren wir über Chuquicamata wieder zur Panamericana. Iquique kann sowohl über der Ruta 5 als auch der abwechslungsreicheren Küstenstrasse erreicht werden.
Besonders schön anzusehen ist Iquique bei Nacht, bei der Anfahrt über die Küstenkordillere. Wer gerne Fisch isst sollte die kleinen Hafenrestaurants besuchen. Wie in "Tausend und einer Nacht" hingegen bietet der Club Espanol seine Speisen an.
Tag 11
| Iquique nach Arica, ca. 320 km
Auf der heutigen Etappe befinden sich mehrere außergewöhnliche Plätze welche besucht werden können.
In der Geisterstadt Humberstone wird die Epoche der Salpeterzeit wieder ins Leben gerufen.
Im Friedhof von Huara finden wiederum die Toten keine Ruhe. Viele der Gräber aus der Salpeterzeit sind eingestürzt und in den offenen Särgen erkennt man teilweise noch von der salzigen Erde mumifizierte Körperteile.
Ein kurzer Abstecher führt zum „Giganten“, dem größten chilenischen Geoglyphen, in die Erde gegrabene Scharrbild aus prehispansichen Zeiten.
Eine sehr gute jedoch lange Tagestour um sich für die Höhe zu aklimatisieren führt über Codpa nach Arica. Codpa hat eine sehr sehenswerte Kirche und ist auch sonst ein sehr gutes Bespiel für die Dörfer im Hochland Nordchiles. Das Dorf liegt auf rund 2000 m Höhe.
Im Sommer bietet Arica nette Strände mit akzeptabler Wassertemperatur. Interessant ist das archäeologische Muesum, etwas außerhalb gelegen, und der Aussichtspunkt "El Morro". In der Fußgängerzone gibt es ein paar Kneipen und leckeres Eis. Entlang der Panamericana finden sich jede Menge Geoglyphen.
Tag 12
| Arica nach Putre, ca. 180 km
Von Meereshöhe aus fahren Sie nach Putre auf rund 3500 m Höhe. Der kleine Ort ist Ausgangspunkt vieler weiteren Exkursionen in das Altiplano und wird für zwei Nächte Ihre Herberge sein.
Unterwegs können die bizarren Kandelaberkakteen bewundert werden.
Im kleinen Ort Socoroma am Westhang der Anden führt die Aymarabevökerung noch das Leben ihrer Vorfahren. Weißgetünchte Lehmhäuser mit der Kirche im Zentrum, grasende Lamaherden auf den umliegenden Feldern und die karge Landschaft am Rande der Wüste.
Tag 13 - 14
| Ausflüge um Putre
Von Putre aus können Sie kleinere Wanderungen im Altiplano unternehmen, erhalten Einblick in die tausendjährige Kultur des Aymaravolkes und können die mitunter schönsten Landschaften des Landes auf eigene Faust erkunden.
Der „Lauca“ Nationalpark an der bolivianischen Grenz ist von Putre aus auf asphaltierter Strasse gut zu erreichen. Südlich davon schliesst sich das Naturreservat Las Vicuñas und der Nationalpark Surire an. Von Putre führt die internationale Strasse direkt durch den Park zum Chungara See. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die beiden 6000 m hohen Vulkane Pomerape und Parinacota an der Nordseite des Sees gelegen. Wenige Kilometer vor der Grenze liegt das Dorf Parinacota, bekannt für die älteste Kirche des Landes.
Die Salzpfanne Surire kann man auf recht guten Pisten über den Lago Chungara erreichen. Der Spritverbrauch steigt auf teilweise 40% Mehrverbrauch in diesen Höhen. Der Nationalpark gehört mit seiner vielfältigen Tierwelt und seiner außergewöhnlichen Landschaft zu den schönsten Plätzen des Landes.
Tag 15
| Putre nach Arica - Abflug, ca. 180 km
Die letzte Etappe führt nach Arica wo das Fahrzeug übergeben wird. Bitte mindestens eine Stunde extra dafür einplanen. Eigenanreise zum Flughafen ( 30 min., Taxi ca. USD 15,-).
Leistungen
- PAX EURO p.p (im DZ)
- 1 3540 net inkl EZ Zuschlag
- 2 2076 net
- 3 1596 net
- 4 1368 net
- EZ Zuschlag 298,- net
- inkl. 4 x 4 Pick up, alle im Routenverlauf angegebenen Unterkünfte
Anmerkungen
- Preise gültig bis April 08